NAGERKASTRATION

Wichtige Infos


Bei der Kastration eines Kaninchens oder Meerschweinchens denken viele Besitzer zu allererst an die Kastration der männlichen Tiere. Unerwünschter Nachwuchs lässt sich so verhindern, Rangeleien oder schwere Bißverletzungen unter den männlichen Tieren können dadurch recht einfach reduziert oder sogar verhindert werden.

Doch was passiert mit den weiblichen Tieren?
Der Hormonhaushalt und die damit verbundenen Verhaltensweisen bleiben intakt. Vor allem weibliche Kaninchen "zicken" gerne und tragen untereinander weiterhin Streitigkeiten aus, die nicht selten in schlimmen Bißverletzungen enden - auch die männlichen kastrierten Tiere werden öfter in Auseinandersetzungen miteinbezogen oder sogar gewollt attackiert.

Wir sind immer wieder mit Fällen konfrontiert, wo Kaninchen- oder Meerschweinchenbesitzer verzweifelt sind und an die Abgabe der "zickigen", "streitsüchtigen" Tiere denken.

 Oft werden sie dann aber auch getrennt gehalten und dürfen sich nur mehr durch ein Gitter sehen. Diese Vorgangsweise widerspricht aber dem Tierschutzgesetz und ist vorbehaltlos abzulehnen.

Die Kastration weiblicher Kaninchen und Meerschweinchen verhindert nicht nur Erkrankungen wie Gebärmutterkrebs oder Gesäugetumoren, sondern fördert zudem ein streitarmes bis streitloses  Zusammenleben Ihrer Lieblinge. Ein auf ein Minimum reduziertes Konfliktpotential kann auch die Lebenserwartung Ihrer Tiere verlängern und Sie haben noch länger Freude an ihnen.

Die Kastration weiblicher Kaninchen, Chinchillas und Meerschweinchen wird bei uns routinemäßig durchgeführt. Wir haben damit viel Erfahrung, eine spezielle Narkosetechnik hält das Narkoserisiko sehr gering.